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Aktuelles

Samstag, 7. März um 16 Uhr im noon / Theater am Goetheplatz: Gespräch mit Barbara Maass und Melina Spieker 

Braunes Erbe #3: Über Raub reden. Die Perspektive betroffener Familien

  • english version below

Zur Uraufführung von „Raub. Verladene Erinnerungen“ reist Barbara Maass an, die in Montréal lebende Enkelin von Käthe und Adolf Maass. Adolf Maass baute den Hamburger Firmenzweig des Logistikkonzerns Kühne+Nagel auf und wurde aufgrund des dortigen wirtschaftlichen Erfolgs zum größten Einzelanteileigner von Kühne+Nagel. 1933 musste er das Unternehmen verlassen.

Barbara Maass stellte für die Entwicklung des Stücks zahlreiche Dokumente aus dem Familienarchiv zur Verfügung. Im öffentlichen Gespräch mit Barbara Maass und Melina Spieker, der Regisseurin und Co-Autorin von „Raub“, geht es sowohl um familiäre Perspektiven als auch um den aktuellen gesellschaftlichen Umgang mit dem NS-Erbe.     

Die Moderation übernimmt Henning Bleyl, der die Expansion von Kühne + Nagel im Nationalsozialismus seit Langem recherchiert und als Teil des NS-Profitsystems thematisiert.

Das Gespräch wird auf Englisch geführt und vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk der Niederlande (NTR) mitgefilmt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Braunes Erbe“ des Theaters Bremen, der Heinrich Böll-Stiftung Bremen und des Projekts geraubt.de.

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Brown Legacy #3: Talking about theft. The perspective of affected families
Saturday, March 7 (4 p.m.) at noon / Theater am Goetheplatz: Discussion with Barbara Maass and Melina Spieker 

Barbara Maass, the Montréal-based granddaughter of Käthe and Adolf Maass, is traveling to Bremen for the premiere of „Raub. Verladene Erinnerungen“ (Robbery: Loaded Memories). Adolf Maass built up the Hamburg branch of the logistics company Kühne+Nagel and,  thanks to its economic success, became Kühne+Nagel’s an important shareholder of Kühne+Nagel. In 1933, he was forced to leave the company.

Barbara Maass provided numerous documents from the family archive for the development of the play. The public discussion with Barbara Maass and Melina Spieker, the director and co-author of “Raub,” will focus on both family perspectives and the current social and political handling of the Nazi legacy.    

The discussion will be moderated by Henning Bleyl, who has long researched and addressed the expansion of Kühne + Nagel during the Nazi era and the underlying issue of profit in society as a whole.

The event will be held in English and will be recorded by Dutch public broadcaster NTR. Admission is free, registration is not required.

The event is part of the “Braunes Erbe” (Brown Legacy) series organized by Theater Bremen, the Heinrich Böll Foundation Bremen, and the geraubt.de project.

11. März 2026: Zwischen den Dingen - Forschungs-Kiosk

Braunes Erbe #4: Recherche zu verdächtigen Privat-Gegenständen im Kontext der NS-Beraubung

Am Mittwoch 11. März 15.00–19.00 Uhr richten wir einen weiteren temporären Forschungskiosk im noon / Foyer Kleines Haus (Theater Bremen) in Bremen aus.

Dinge mit Geschichte gesucht! Sie haben/Du hast einen Gegenstand der möglicherweise im Zusammenhang mit der nationalsozialistischen Verfolgung steht Wir begeben uns gemeinsam auf Spurensuche.

Was wissen wir über das Familienerbe, den Flohmarktschrank, den Dachbodenfund?

Besteck, Bilder, Bücher, Geschirr, Koffer, Möbel, Schmuck, Musikinstrumente, Spielzeug, Textilien

Provenienzforschung heißt - Die Herkunft der Dinge erforschen: Umstände von Eigentumswechsel herausfinden & einordnen, Dokumente & Fotos sichten, Narrative in Familien hinterfragen, Auktions- und Verkaufslisten abgleichen, eigentliche Besitzer*innen suchen, Mögliche Umgangsformen finden und/oder Rückgabe initiieren.

Für Hinweise vorab folgt diesem Link

Veranstaltungskooperation: Heinrich Böll-Stiftung Bremen, Erinnern für die Zukunft e.V., Theater Bremen, www.geraubt.de im Rahmen der Reihe »Braunes Erbe«

15. März 2026 (11 Uhr)

Braunes Erbe #5: Erinnerungspolitische Radtour

Immer wieder organisieren wir erinnerungspolitische Radtour zu NS-Raub-relevanten Orten in Bremen, deren Termine medial und auf dieser Homepage bekannt gegeben werden. Der nächste derzeit geplante Termin findet am 15. März 2026 statt. Treffpunkt ist um 11 Uhr vor dem »Haus des Reichs« (Rudolf Hilferding-Platz).

Viele bekannte Bremer Orte sind mit der Beraubung der jüdischen Bevölkerung eng verknüpft, ohne dass dies öffentlich bekannt ist. Dazu gehören das Weserstadion ebenso wie das »Aladin« in Hemelingen. Inhaltlich ausgehend vom neuen Mahnmal am Tiefer, das an die europaweite Beraubung der jüdischen Bevölkerung unter Beteiligung Bremer Firmen, Behörden und Privatpersonen erinnert, führt unsere erinnerungspolitische Radtour zu einigen dieser Orte und thematisiert deren jeweiligen Verbindungen zum NS-Raub.

Nicht alle relevanten Orte lassen sich logistisch mit einer einzigen Radtour verbinden, andere existieren nicht mehr. Dennoch wird deutlich werden, wie viele Orte und gesellschaftliche Gruppen von der Ausplünderung der jüdischen Bevölkerung profitiert haben, die dem Massenmord vorausging. Die Radtour findet im Rahmen der derzeitigen Ausstellung „das fehlende Segment“ in der Bremer Bürgerschaft statt. Die Radtour dient dabei nicht nur der Informationsvermittlung, sondern soll vor Ort, im Sinne eines kollektiven Brainstormings, auch die Fragen aufwerfen, wie wir, privat und öffentlich, mit dem NS-Unrechtserbe umgehen wollen.

Content Notification: Im Rahmen der Radtour werden Einblicke in nationalsozialistische Strukturen, Dokumente und Zeitungsartikel gegeben sowie Verfolgungs-Biografien von Jüdinnen_Juden thematisiert. CN: #Antisemitismus, #NS-Ideologie,#Menschenverachtung,#Verfolgung

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Braunes Erbe“ des Theaters Bremen, der Heinrich Böll-Stiftung Bremen und des Projekts geraubt.de.


9. April (19.30 Uhr) im „noon“ (Theater am Goetheplatz): Vortrag und Diskussion mit Susanne Kiel, Deutsches Schifffahrtsmuseum

BRAUNES ERBE #6: Jüdisches Eigentum in Europas Häfen

Während des Zweiten Weltkriegs lagerten in den Häfen Europas Umzugsgüter von Jüdinnen:Juden, die aufgrund der nationalsozialistischen Verfolgungspolitik den Kontinent verlassen mussten. Die Güter konnten mit Kriegsbeginn nicht mehr verschifft werden und wurden von den Behörden beschlagnahmt und öffentlich versteigert. Die Erlöse flossen in die Reichskasse, was nur durch ein eingespieltes administratives System und ein Netzwerk von Profiteur:innen möglich war. Noch heute befinden sich viele dieser geraubten Gegenstände und Kunstwerke in privater und öffentlicher Hand. 

Der neue Sammelband „Jüdisches Eigentum in Europas Häfen“, herausgegeben von den Provenienzforscherinnen Susanne Kiel und Dr. Kathrin Kleibl, versammelt Analysen, die die Verflechtung von Wirtschaft, Politik und Kultur bei diesen Beraubungen in den Häfen Europas sichtbar machen. In ihrem Vortrag fokussiert Co-Herausgeberin Susanne Kiel auf die lokalen Enteignungsvorgänge in den Häfen Bremens.

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Braunes Erbe“ des Theaters Bremen, der Heinrich Böll-Stiftung Bremen und des Projekts geraubt.de.

Das Foto zeigt die Verladung eines Liftvans 1933 vor dem Schuppen 12 an der Südkaje (Marcuskaje) des Hafen 2, des späteren Überseehafens. Die Lifts wurden, wie hier zu sehen, behördlich kontrolliert und bei entsprechenden Hinweisen von Speditionen nach unerlaubten Wertobjekten durchsucht. Ab 1939 blieben alle Lifts an Land und wurden versteigert. Foto: Staatsarchiv Bremen

Rückblick: Vortrag und Gespräch mit Armin H. Flesch vom 3. Februar (19 Uhr) im „noon“ (Theater am Goetheplatz)

Die Erb:innen der „Arisierung“

„Arisierung“ ist ein Aspekt des Antisemitismus, des NS und des Holocaust, dessen Konsequenzen in Gestalt veränderter Besitzverhältnisse bis heute bestehen. „Arisierung“ geschah nicht irgendwo weit weg und hinter Stacheldraht, sondern vor und hinter der eigenen Haustür.

Im Unterschied zum Mord in den Vernichtungslagern und Ghettos waren daran keineswegs nur Partei, SS und SA beteiligt, sondern ein breiter Querschnitt durch die gesamte (nichtjüdische) deutsche Gesellschaft: Polizisten und Gerichtsvollzieher, Finanz- und Meldeämter, Banken und Großindustrie, Unternehmer, Gewerbetreibende und Freiberufler ebenso wie Landwirte, Künstler:innen, Beamte, Angestellte und Arbeiter:innen.

Kirchen und Klöster profitierten genauso wie Hausfrauen, Soldaten und sogar Säuglinge, Arme wie Reiche, Adolf Hitler und Friedrich Flick ebenso wie Anna und Otto Normalverbaucher. Alles war formal durch „Recht“ und Gesetz geregelt, eine Strafe, wie sie Dieben und Hehlern üblicherweise droht, nicht zu fürchten. Die Preise waren niedrig und für jeden war etwas dabei.

Sich mit „Arisierung“ zu befassen bedeutet, sich mit der Beteiligung der „ganz normalen Deutschen“ am Holocaust auseinanderzusetzen, mit der eigenen Stadt, Familie – mit sich selbst. „Arisierungs“-Recherche ist ein Blick in den Spiegel: Woher stammt eigentlich mein ererbter Besitz? Wie weit sind meine Großeltern gegangen? Wie weit würde ich selbst gehen?

Der Journalist Armin H. Flesch aus Frankfurt (M.) arbeitet seit Jahren zum Thema „Arisierung“. Mit ihm wollen wir – auch anhand konkreter Beispiele - diskutieren, wer am legalisierten Raub an den deutschen und europäischen Juden partizipierte, wer profitierte und welche Bedeutung die „Arisierungs“-Dynamiken für Entstehen und Verständnis der NS-Gesellschaft und des Holocaust haben.

Auch für das Publikum stellten sich konkrete Fragen: Besitze ich oder besitzt meine Familie möglicherweise Gegenstände aus „Arisierungs“-Vorgängen? Warum könnte das nach so vielen Jahren von Interesse sein?

Die Veranstaltung war Teil der Reihe „Braunes Erbe“ des Projekts geraubt.de mit der Heinrich Böll-Stiftung Bremen und dem Theater Bremen, das am 6. März das Stück »Raub. Verladene Erinnerungen« uraufführt. An der Veranstaltung mit Armin Flesch war zudem die Landeszentrale für politische Bildung Bremen als Kooperationspartnerin beteiligt.

Foto oben und unten: Hanau 1942, gute Stimmung bei der Versteigerung jüdischen Eigentums, offiziell fotografiert von Stadtfotograf Franz Weber. Quelle: Medienzentrum und Bildarchiv Hanau

Podcast des Netzwerks Erinnerungsarbeit (Netz E) der HSV-Fans vom 27. Januar 2026

Kühne und der HSV

Hier geht es zum Podcast

Titel, Thesen, Temperamente (ttt) und NDR-Kulturmagazin vom 12.01.2026 

Neue Oper ja, Zentrum für Dokumentation nein? Der Umgang mit dem Holocaust

Mit einer neuen Oper will sich Unternehmer Klaus-Michael Kühne in Hamburg ein Denkmal setzen. Mit der Aufarbeitung der Rolle von Kühne+Nagel während der Nazi-Zeit läuft es aber nicht ganz so rund

Rückblick: Stadtspaziergang zum 9. November 2025

Stadtspaziergang zum 9. November


14:00-16:00 Uhr
Am Köfte-Kosher Gedenkpavillon
Marwa-El-Sherbini-Platz,
28203 Bremen

Anmeldung unter: koeftekosher@googlemail.com

Financial Times OCT 4 2025

German logistics billionaire faces questions over Nazi-era legacy

Klaus-Michael Kuehne has repeatedly declined to address growing evidence of his company’s wartime conduct Link

taz v. 4.8.2025: Interview mit Henning Bleyl

»Demonstrativer und sinnfälliger geht Geschichtsvertuschung kaum«

PDF Download

Rückblick: ZWISCHEN DEN DINGEN vom 24.09.- 5.10.2024 

Ausstellung »Zwischen den Dingen« - Ausblick: Forschungs-Kiosk macht weiter

Die Ausstellung »Zwischen den Dingen« thematisierte den Umgang mit Gegenständen, die in der Zeit des Nationalsozialismus enteignet oder aus Fluchtgründen zurückgelassen werden mussten. Wo sind all diese Dinge heute? Welchen Umgang gibt es mit dem Unrechtserbe? Diesen Fragen widmete sich „Zwischen den Dingen“ aus künstlerischen, historischen und wissenschaftlichen Perspektiven. UMZU, Papenstr. 6, Bremen.

Viele Besucher*innen haben sich in den 14 Tagen über »Arisierungs«-Kontexte informiert und eigene Gedanken und Geschichten mit uns geteilt. Der begleitende Aufruf zur Ausstellung Gegenstände auf deren Herkunft zu betrachten und konkrete Hinweise und Spuren offen zulegen, fand großen Anklang. Danke an alle Besucher*innen und den gemeinsamen Austausch. Presseecho klick hier

Gegenstände wie beispielsweise Geschirr, Dekor, Bilder, Gläser, Uhren und Möbel wurden in dem von uns angebotenen Forschungs-Kiosk vorbei gebracht und betrachtet und sollen nun weiter beforscht und entschlüsselt werden. Die Möglichkeit, in Ansätzen die Geschichten der Dinge zu klären und somit eben auch die Erinnerungen und Lebensspuren der vorherigen Besitzer*innen offen zu legen hat viele Menschen bewegt. Deshalb werden wir als Mahnaml-Projekt das Format des öffentlichen Forschungs-Kiosk fortsetzen. An folgenden Terminen bieten wir in den Räumlichkieten der Heinrich Böll-Stiftung Bremen, Carl-Ronning-Straße 9, 28195 Bremen für 2024 weitere Recherche-Hilfe an:

Immer donnerstags von 16-19h. Am 21.11., 28.11., 5.12., 12.12. und 19.12.2024.

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